Projekt Beschreibung


Felix & Roman sind WOOOM


Frisch und designorientiert, handwerklich versiert und voller Inspiration: Das ist das Schweizer Möbellabel WOOOM, 2011 gegründet, mit Showrooms in Luzern und Zug. Das Programm: ein Holztisch mit applizierter Graphik, passende Hocker ebenfalls mit Graphik; ein Sideboard mit intelligenter Modularität; ein Plakatständer, der auch Broschüren zeigt – alles Schweizer Handwerk mit überraschenden Finessen.


Treibende Kräfte von WOOOM sind die beiden Inhaber: der Graphiker Roman Hartmann aus Luzern und der Schreiner und Architekt Felix Baumgartner aus Zug. An den Möbeln sieht man: Das ist ein Zweierteam, das Graphikdesign und Handwerk bestens ergänzt. Für beide ist WOOOM eine amour fou, in der sie die Quintessenz ihres Könnens ausleben. Hartmann führt weiterhin seine Agentur, Baumgartner seine Schreinerei, doch beide sind 2011 stark mit dem Design der Möbel beschäftigt. Und werden es auch 2012 sein.
Das Programm polarisiert
Das WOOOM-Programm mit Tisch, Hockern, Sideboard und Plakatständer wird sicherlich noch erweitert. «Wir sind erst am Anfang», so Baumgartner, «und an der Messe Neue Raeume haben wir unsere Produkte gezeigt, weitere werden folgen.» Für die einen mag das so etwas wie eine Drohung sein, denn an der Messe haben die Möbel polarisiert: «Die einen sagten: Kommt die Bauernmalerei wieder?», so Hartmann. «Doch was an der Messe überwogen hat, war die Neugier der Besucher und ihre Freude an unseren Möbeln.»
Geheimnis
Wie denn die Graphiken auf das Holz kommen, seien sie oft gefragt worden. «Da haben wir natürlich keine Auskunft gegeben», so Baumgartner, «an dieser Mtehode haben wir lange getüftelt.» Dieses Ausprobieren, dieses Ruhelose, bis die beste Lösung da ist, das ist der handwerkliche Anspruch, der den beiden wichtig ist – genauso wie die Ästhetik. Deshalb wurden die Graphiken von Hand appliziert. Und aus genau diesem Anspruch wurde auch die Zinkenverbindung der Holzelemente von Tisch und Hocker entwickelt. «Dass sich an der Messe so viele Leute für dieses handwerkliche Detail interessiert haben, hat uns sehr gefreut», so Baumgartner.Design und Möbel entwickeln die beiden gemeinsam. «Das führt zu guten Ideen, aber auch zu Auseinandersetzungen.» «Wir können beide recht stur sein», so Hartmann, «aber jeder kann auch sagen, zwar etwas kleinlaut: Ja, du hast recht gehabt.» Der eine Graphiker, der andere Handwerker: An den Möbeln sind beide Einflüsse klar erkennbar.Das Sideboard ist von Kurt Greter. «Man kann sehr gerne mit einer Idee zu uns kommen», so Baumgartner, «primär ist WOOOM jedoch eine Plattform für unsere eigenen Ideen.»Was kommt als nächstes? Die Etablierung der Showrooms, die bestellten Möbel herstellen und liefern, weitere Möbel entwickeln – WOOOM.